Band
„Die vier Brienzer machen keinen brav-gemütlichen Mundart-Pop, sondern eindeutig Mundart-Rock, mit Betonung auf Rock. Stürmisch, fetzig und unbeschwert.“
- DRS 3 -
Sowas hat die Schweiz noch nicht gesehen: Vier junge „Giele“ knüppeln das Hallenstadion Zürich mit fetten Riffs, grummelnden Bässen und einem tighten Schlagzeug wie abgebrühte Profis nieder und ernten für ihre fulminante Liveperformance viel Lob und ausgezeichnete Kritiken.
Container 6 nennen sich die jungen Mundart-Rock’n’Roller, die mit ihrer schweisstreibenden Mischung aus Garage Rock’n‘Roll und Mundart nach ganz oben wollen. 2006 gewannen die Brienzer überraschend den von Orange und SonyEricsson ausgeschriebenen „mobileAct“-Contest und den besagten Auftritt im Hallenstadion als Einheizer für Christina Aguilera. Kein schlechter Start für eine Band, deren Durchschnittsalter damals gerade mal bei 16 Jahren lag!
Tom schreibt sämtliche Texte für die Band, in denen er bevorzugt seine Erfahrungen und Erlebnisse als Jugendlicher beschreibt. Dazu gehören Frauengeschichten genauso wie der perfekte Wintertag auf dem Snowboard. Das mag sich zunächst wenig spektakulär anhören, doch das Leben hält für Jungs in diesem Alter immer etwas Aufregendes bereit und wenn irgendwo das komplette Chaos ausbricht, sind Container 6 bestimmt nicht weit weg.

v.l.n.r.: Chaepel, Chrigel, Tom, Gimpel
Massgeblich verantwortlich dafür ist das Duo Infernale Chrigel und Chäppel. Wenn er nicht gerade durch die Gegend wirbelt, ist Letzterer trotz seines Alters bereits ein versierter Schlagzeuger, der sein Instrument im Griff hat. Chrigel lässt auf der Bühne am liebsten seine Gitarre für sich sprechen und bildet mit seinen kantigen Riffs ein wesentliches Element des typischen Sounds von Container 6.
Das pure Gegenteil der Beiden ist Bassist Gimpel. Als ruhender Pol der Band sorgt er nicht nur für ein solides Fundament in der furiosen Bühnenshow von Container 6, sondern hat auch in musikalischer Hinsicht die Ohren offen.
Für ihr Debütalbum haben sich Container 6 viel Zeit gelassen. Den angebotenen hochdotierten Künstlervertrag eines Majorlabels lehnten die Jungs kurzerhand ab, weil ihnen ihre Musik wichtiger war als eine Menge Geld. Stattdessen hat die Band mit dem kleinen Schweizer Indielabel „Aurora Music“ einen Deal abgeschlossen und sich mit T.J. Gyger einen erfahrenen Produzenten ins Team geholt, der die jugendliche Wildheit und den ungestümen Übermut der Band in geordnete Bahnen lenken konnte.
Nichtsdestotrotz bleibt die Musik roher, energiegeladener Rock’n’Roll. Mehr noch: Wenn Container 6 in Wirbelwind-Manier losbrettern, lassen sie manch gestandene Rockband daneben wie Milchbubis aussehen.

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